Gartenteich richtig einzäunen

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Als Besitzer eines Gartenteichs haben Sie ihr ganzes Herzblut in die Gestaltung des Teichufers gelegt. Ein schönes Drumherum fängt schon im Wasser mit bepflanzten, flachen Sumpfzonen an und setzt sich mit hübscher Bepflanzung am Ufer fort – das Ufer ist harmonisch und schön dicht bepflanzt und wurde damit zu einem Lebensraum für allerlei kleines Getier. Ein kleiner Abschnitt ist auch begehbar und damit für Pflegemaßnahmen gut geeignet.

Aber ist der Gartenteich nun auch sicher? Haben Sie alles richtig gemacht?

Warum ist ein Zaun um den Gartenteich so wichtig?

Passieren kann immer mal was – sorgen Sie deshalb dafür, dass sich Ihr Teich nicht zu einer Gefahrenquelle für andere entwickelt. Haben Sie selbst Kinder oder spielen öfter Nachbarskinder in Ihrem Garten? Unbeaufsichtigt sollten die Kinder nicht sein. Nichtsdestotrotz zieht Wasser die Kinder geradezu magisch an, nicht zuletzt, weil es hier vieles zu beobachten gibt.

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Deshalb ist die Unfallgefahr groß, vor allem für die kleineren Kinder bis zu sechs Jahren kann Ihr Teich sogar sehr gefährlich werden.
Oder liegt der Teich an einem nicht eingefriedeten Vorgarten, womöglich neben einem öffentlichen Fußweg? Auch dann müssen Sie ihn sichern. Zum Beispiel mit einem Zaun, den man mit schilfartigen Pflanzen verdecken kann – als sichere und ökonomische Einzäunung erweisen sich immer wieder Mattenzäune.

Was bei der Einzäunung beachtet werden muss

Jeder auch noch so stolze Gartenteichbesitzer sollte nie vergessen, dass er für seinen Teich verantwortlich ist und mit Pech für diverse Unfälle haftbar gemacht werden kann. Gartenbesitzer müssen das jeweilige Grundstück so sicher einzäunen, dass Kinder nicht leicht an den Teich herankommen können. Betreten Kinder den ordnungsgemäß eingezäunten Garten trotzdem unerlaubt, sind Gartenbesitzer weitgehend vom Haftungsrisiko befreit.

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Merke:
Wie Ihr Gartengrundstück insgesamt darf auch der Teichbereich keine Gefahrenquelle darstellen.

Um Kinder oder auch Tiere vor einem Absturz in Ihren Gartenteich zu schützen, muss ein Zaun installiert werden, der robust, haltbar und widerstandsfähig gestaltet ist – eine Höhe von mindestens 80 Zentimeter wird empfohlen.

Bei der Auswahl des Materials für den Zaun sind Sicherheit und Stabilität das A und O. Außerdem müssen Verletzungsgefahren für Kinder oder Tiere ausgeschlossen werden. Scharfkantiges oder schneidendes Draht ist heute ebenso ein No-Go wie Elektrozäune. Sicherlich gibt es diverse Lattenzäune oder Maschendrahteinfriedungen. Doch im Zweifelsfall sind Mattenzäune die beste Wahl.

Die besten Einzäunungen

Die stabilen Mattenzäune welche beispielsweise die, die Baric & Brutjan GbR herstellt, sind hervorragend geeignet. Allerdings brauchen Gartenteichzäune ein solides Fundament, beispielsweise Stützpfeiler aus gebrannten Mauersteinen.

Stabile Einschlaghülsen sorgen ebenfalls für eine sichere Verankerung der Teicheinfriedung. Wird Ihr Zaun von Profis installiert, haben Sie die Garantie für Ihren sicheren Zaun, den sie in Ihre harmonische Ufergestaltung einbeziehen können.

Daneben sind waagerechte Schutzgitter eine Möglichkeit. Sie sollten etwa fünf bis zehn Zentimeter oberhalb der Wasseroberfläche angebracht werden. Viele betrachten ein Schutzgitter als eine Ergänzung zur Einzäunung – für die zusätzliche Sicherheit. Die Gitter bestehen aus mit Kunststoff ummanteltem oder aus verzinktem Baustahl und ruhen auf sicheren, festen Steinen, die auf dem Boden des Gartenteichs aufeinandergeschichtet sind. Möglichst fest und engmaschig sollten die Gitter sein, damit Kinder oder Tiere nicht daran hängen bleiben können.

Merke:
Achten Sie auf geprüftes Material. Oberhalb der Wasseroberfläche aufgespannte Netze sind als Kindersicherung nicht geeignet. Denn sie sind keinesfalls stabil genug.

Neben sicheren Zäunen und Gittern können Meldesysteme für ein weiteres Plus an Sicherheit sorgen. Es gibt die speziellen Meldesysteme im Fachhandel. Sie werden im Gartenteich installiert und lassen ein Warnsignal ertönen, wenn Personen oder Gegenstände mit mehr als zehn Kilogramm Gewicht ins Wasser fallen.

Fazit zur Einzäunung des Gartenteichs

Stolze Besitzer eines Gartenteichs sind für die Sicherheit an Ihrem Schmuckstück verantwortlich. Sicherheit für Mensch und Tier gewähren stabil installierte Umzäunungen wie Mattenzäune und zusätzliche Gitter. Hübsch bepflanzt lassen sich die Zäune harmonisch in das Gesamtbild des Gartenteichs integrieren – mit Sicherheit für viel Spaß am Gartenteich.

Perfektes Legenest für Wachteln

Legenest für Wachteln

Wachteln legen unter optimalen Bedingungen bis zu 300 Eier im Jahr. Diese hervorragende Legeleistung und der intensive Geschmack der Wachteleier hat Wachteln zu einem beliebten Haustier gemacht.

In vielen Vorgärten kann man seit einigen Jahren kleine Wachtelgehege sehen. Häufig sind es kleine Wachtelstall-Freilauf-Kombimodelle, die kaum Platz benötigen und an ein Kaninchengatter erinnern.

In diesem Bericht wollen wir erläutern warum ein Legenest für Wachteln in jeden Wachtelstall gehört und warum man nicht einfach ein Legenest für Hühner verwenden sollte.

Legen Wachteln überhaupt in das Legenest?

Jeder Hühnerhalter kennt das typische Verhalten des Haushuhnes: Wenn es ein Hühnerei legt, dann tut es dies ausschließlich in dem dafür angebrachten Legenest im Hühnerstall.

Bei den Wachteln ist dieses Verhalten nicht so stark ausgeprägt, auch bei idealen Legenestern legen die Wachteln nur die Hälfte der Eier in das Nest. Die andere Hälfte wird dort gelegt, wo sich die Wachtel gerade befindet.

Warum sollte ich ein Legenest verwenden?

Natürlich kann man sich die Frage stellen ob man den Wachteln überhaupt ein Legenest anbieten sollte. Ob man die Hälfte der Wachteleier im Stall zusammensuchen muss oder alle Wachteleier?

Man wird jedoch schnell feststellen, dass die Wachteleier, welche irgendwo im Wachtelstall abgelegt wurden verschmutzen, wenn sie nicht sofort eingesammelt werden. Doch die Einstreu, den Kot der Wachteln oder durch das Zertreten der Eier nehmen diese schnell Schaden. Ein Wachtelei, welches im Legenest liegt, bleibt in der Regel sauber und heil.

Wir empfehlen daher den Wachteln unbedingt ein oder mehrere Legenester anzubieten.

Unterschiede: Wachtel Legenest und Hühner Legenest?

Leider findet man im Handel kaum Legenester speziell für Wachteln. Legenester für Hühner findet man viele. Da stellt sich die Frage ob man nicht einfach ein solches Nest für die Wachteln verwenden kann?

Ein Legenest für Wachteln unterscheidet sich jedoch deutlich vom Hühner Legenest:

  • Größe: Ein Legenest für Hühner ist in der Regel 40 x 40 Zentimeter groß. Für Wachteln sollte es deutlich kleiner sein. Zu große Nester werden von den Wachteln nicht angenommen.
  • Anbringung der Legenester: Für normale Haushühner wird das Legenest in einer Höhe von ungefähr 80 Zentimetern angebracht. Für Wachteln hingegen muss man das Legenest direkt in die Einstreu stellen da diese zum Legen noch hochfliegen.

Wie sollte ein Legenest für Wachteln aussehen?

Ein Legenest für Wachteln sollte direkt in die Einstreu gestellt werden. Eine größe von 20 x 20 Zentimeter hat sich als ideal herausgestellt. Dies wird von den Wachteln sehr gut angenommen.

Der Handel bietet folgende Modelle an:

  • Legenester aus Holz
  • Grasnester
  • Häuschen in Rindenoptik

Wir empfehlen den Wachteln mindestens zwei unterschiedliche Modelle anzubieten. So kann jede Wachtel das Modell wählen, das ihr am besten gefällt.

Holzlegenest für Wachteln
Preis: 11,58 €
Sie sparen: 0,58 € (4%) (4 %)

Graslegenest für Wachteln
Preis: --
(21 Kundenrezensionen)

Wachtellegenest in Rindenoptik
Preis: 17,99 €
(21 Kundenrezensionen)

Einstreu für das Wachtel Legenest

Natürlich benötigt das Legenest auch eine geeignete Einstreu. Sie soll angenehm für die Wachteln sein und die Wachtel dazu motivieren, sich zur Eiablage in das gemütliche Legenest zurückzuziehen.

Einstreu Stroh im Legenest

Diese Einstreu eignet sich für das Legenest der Wachteln:

  • Heu: Heu wirkt sehr naturnah und wird von den Wachteln sehr gut angenommen.
  • Stroh
  • Kleintierstreu

 

Die Kletterpflanze Efeu

Der immergrüne Efeu ist in der Allgemeinheit sehr Beliebtheit. Hier erfahrt Ihr auf was es beim Efeubewuchs ankommt und was Ihr beachten solltet.

Was ist mit Efeu möglich?

Wie in der Allgemeinheit weit bekannt ist der Efeu eine sehr gute Kletterpflanze. Durch Ihre Kletterfähigkeiten und Ihr dichtes Blattwerk kann Sie daher sehr gut als Sonnen- und Sichtschutz eigesetzt werden. Aufgrund der Haftwurzeln ist es dem Efeu unter anderem problemlos möglich Hausfassaden, Stein- und Betonmauern sowie spezielle Klettervorrichtungen auch in größeren Höhen zu erklimmen.

Da der Efeu in Europa heimisch ist, kommt er mit den bei uns vorherrschenden klimatischen Bedingungen bestens klar. Er liebt bevorzugt die schattigeren Bereiche, hält sich jedoch auch in sonnigen Bereichen sehr gut, so dass er sehr universell einsetzbar ist.

Da der Efeu sehr schnellwüchsig ist, können auch größere Bereiche schnell bepflanz werden. Es sollte jedoch beachtete werden das er dazu neigt sich sehr weit auszubreiten, wodurch ein menschliches Eingreifen durch Beschnittmaßnahmen oftmals notwendig wird.

Nicht zuletzt bietet der Efeubewuchs vielen Tieren einen idealen Lebensraum.

Fassadenbewuchs

Wenn man mit offenen Augen durch die Straßen läuft, so findet man den Efeubewuchs häufig vor allem an älteren Häuserfassaden. Hierbei kommt es nicht selten vor, dass man etwas vernachlässigte Häuser findet, welche nahezu gänzlich vom Efeu eingewachsen sind.

Da Schäden an der Außenfassade von Häusern recht schnell teuer werden können, will ich im Folgenden auf diesen Punkt näher eingehen.

Wie bereits erwähnt können durch Efeubewuchs entstandene Fassadenschäden oftmals nur sehr aufwendig Neuverputzungen beseitigt werden. Und diese Schäden zu vermeiden, sollte Ihr vor dem Anpflanzen des Efeus den Zustand eurer Fassade genau überprüft. Hierbei ist es wichtig, dass der Außenputz keine Risse oder sonstige Öffnungen hat in welche die Wurzeln der Kletterpflanze vordringen können.

Kletterwurzeln des Efeu’s

Solltet Ihr derartige offenen Stellen haben, so kann es passieren das die Wurzel in Kombination mit Wasser und Frost den Außenputz aufsprengt. Ebenso muss die Haftung des Außenputzes an der Wand in Ordnung sein, damit dieser nicht durch das daranhängende Gewicht des Efeus abfällt. Eine Reparatur des abgefallenen Putzes erfordert eine mit teure Ausbesserung bzw. Neuverputzung der Fassade.

Ist eure Fassade in Ordnung, so solltet Ihr dennoch beachten, dass die Klettwurzeln des Efeus Spuren an eurer Fassade hinterlassen. Diese Spuren treten jedoch erst zutage, wenn Ihr euch dazu entschließt den Efeu zu entfernen und hierbei die Klettwurzeln von der Fassade abzieht.

Fassadenspuren des Efeu’s

Sind derartige Spuren an eurer Fassade vorhanden, so können diese gut von Fachmann wie bspw. www.properla.net sehr gut und meist ohne Schaden entfernt werden.

Anbau des Efeu’s

Habt Ihre euch dazu entschieden den Efeu bei euch anzubauen, so will ich euch im Folgenden die wichtigsten zu beachtenden Punkte aufzeigen.

Die ideale Pflanzzeit des liegt im März bzw. April, abhängig davon wie lange sich der Winter zeiht. Alternativ hierzu ist es auch möglich die Kletterpflanze erst im September zu pflanzen. Bevor Ihr den Setzling einsetzt, solltet Ihr den umliegenden Boden etwas auflockern, dies erleichtert es den Efeu Fuß zu fassen.

Möchtet Ihr den Efeu als Hecke oder zusammenhängende Wand anlegen, so solltet Ihr die Pflanzen in einem Abstand von ca. 35-45 Zentimetern einpflanzen.

Nachdem Ihr die Pflanze eingesetzt habt, empfiehlt es sich diesen während der ersten 1-2 Wochen täglich zu gießen. Hierdurch wird das Anwachsen der Wurzeln gefördert.

Efeu hegen und pflegen

Der Efeu ist nicht umsonst aufgrund seiner Pflegeleichtigkeit sehr beliebt und verbreitet. Wie erwähnt ist eine Bewässerung und Düngung lediglich direkt nach dem Anbau empfehlenswert. Je älter der Efeu wird, desto tiefer liegen seine dicker werdenden Wurzeln. Durch diese Wurzelflächenvergrößerung erhält der Efeu immer mehr Nährstoffe, wodurch das Wachstum von Jahr zu Jahr zunimmt.

Um diesem Wachstum Einhalt zu gebieten ist es wichtig, dass Ihr den Efeu zurückschneidet. Da der Efeu sehr schnittverträglich ist, braucht Ihr keine besonderen Schnittempfehlungen beachten und könnt den Efeu wie von euch gewünscht zurückschneiden. Hierbei dürft Ihr speziell nach ein paar Jahren gerne auch etwas großflächiger und durchgreifender vorgehen.

Moos im Garten

Die häufigsten Moosarten im Garten

Im Garten dominieren vor allem drei Moosarten: Brunnenlebermoos, Kranzmoos und Kurzbüchsenmoos.

Brunnenlebermoos

(lat. Marchantia polymorpha)

dieses weltweit verbreitete Lebermoos kann sich auch im Garten ausbreiten und dies nicht nur an schattigen, feuchten Stellen.

 

Sparriges Kranzmoos

(lat. Rhytidiadelphus squarrosus)

dieses Laubmoos ist ein echter Kulturfolger. Im Garten breitet es sich im Rasen aus, wenn er zu häufig und zu kurz gemäht wird. Aber warum es nicht den Japaner nach machen? In Japan wird Kranzmoos als Gestaltungsmittel und Rasenersatz eingesetzt.

 

 

Krückenförmiges Kurzbüchsenmoos

(lat. Brachthecium rutabulum)

dieses weltweit verbreitete Laubmoos kommt im Garten nur an schattigen, feuchten Plätzen vor.

 

 

Im Garten kommen außerdem, wenn auch seltener, das Frauenhaarmoos, das Goldhaarmoos, das Silbermoos und das Weißmoos vor.

Ökologischen Funktionen der Moose

Moose haben statt Wurzeln faserige Strukturen zum Verankern im Boden. Sie nehmen Wasser und Nährstoffe vor allem mit Regenwasser auf. Aber auch Schadstoffe aus der Luft und näheren Umgebung. Damit sind sie auch hervorragende Bioindikatoren für Schadstoffe aus der Luft und Veränderungen im Garten. Sie speichern Wasser und geben es langsam wieder an die Umgebung ab, so tragen sie zu einem ausgeglichenen Mikroklima bei. Andererseits können sie auch lange ohne Wasser auskommen. Sie erwachen dann aber schnell nach dem ersten Regen zu neuem Leben.

Moose als Stilelement im Garten

 

Eine Kollektion von Laubmoosen auf porösem Gestein

 

Dichtes Moospolster auf einer Mauerkrone

 

Sumpfdotterblumen in feuchtem Moospolster eingebettet am Rand eines Gartenteiches

 

Wie wird man Moos wieder los?

  • zwischen Gehwegplatten und Pflastersteinen

Lästig wird Moos in den Fugen zwischen Gehwegplatten und Steinen. Als Pionierpflanze ist es Wegbereiter für Unkraut an solch schwer zugänglichen Stellen.

Am unschädlichsten ist das Herauskratzen mit einem Fugenkratzer oder bei breiten Fugen mit einer Bürste.

Mit der Gaskartusche wird Moos verbrannt. Man muss das Unkraut aber mit seinen Wurzelfasern erwischen, sonst kommt es wieder. Außerdem kann die Gasflamme die Steinplatten verfärben. Auch Hochdruckreiniger sollte man vorsichtig verwenden. Denn der scharfe Wasserstrahl macht die Gehwegplatten porös, dann findet Moos weitere Refugien.

Immer wieder empfohlen: Moos mit Kochsalz bestreuen oder mit einer Salzlösung gießen. Das ist seit Jahrzehnten per Gesetz verboten, da das Salz sich im Grundwasser anreichern würde. Ebenso der Einsatz chemischer Herbizide wie dem Glyphosat-haltigen Roundup. Zumindest im Privatgarten und auf öffentlichen Wegen ist das nicht erlaubt. Wer nicht auf Chemie verzichten will, sollte es mit einer verdünnten Essiglösung versuchen.

Die von Moos befreiten Fugen müssen mit Sand verfüllt werden.

Das Herauskratzen von Moos aus Steinfugen – ein mühsames Geschäft

  • im Rasen

Moos im Rasen kann verschiedene Ursachen haben: Der Rasen kann lückenhaft oder stark verfilzt sein. Der Boden kann zu nährstoffarm, verdichtet oder sauer sein. Meist bildet sich Moos jedoch auf feuchten, beschatteten Rasenflächen.

Moospolster können ausgekämmt und kahle Stellen im Rasen neu eingesät werden. Dazu bietet der Fachhandel ein Fertigpräparat aus Saatgut, Dünger und Substrat. Ist der Boden zu sauer, dann wird er gekalkt. Wenn sich Moos großflächig ausbreitet, hilft nichts: Der Rasen muss neu angelegt werden. Doch auch für Moos im Rasen gilt die Devise Vorbeugen ist einfacher als Bekämpfen, denn die meisten Fehler werden beim Anlegen und bei der Rasenpflege begangen:

Vor der Rasenansaat muss der Boden vorbereitet werden. Dazu gehören bei Staunässe eine Dränschicht aus Sand, bei zu saurem Boden das Kalken. Das Saatgut muss standortgerecht sein. Für schattige, zu Feuchtigkeit neigende Plätze gibt es zum Beispiel Schattenrasenmischungen. Nach der Aussaat wird der Grassamen angewalzt, gedüngt und bewässert, damit sich eine lückenlose, dichte Grasnarbe bildet. Zur Rasenpflege gehört, dass der Rasen vertikuliert, ausgekämmt und mit Langzeitdünger versorgt wird. Schnittgut darf nicht liegen bleiben.

 

Fazit

Sicher, Moos zwischen Steinen und Gehwegplatten oder im Rasen kann ärgerlich und schwer zu entfernen sein. Es kann aber auch sehr ansprechend am Rand von Teich und Bachlauf oder im Schattenbeet eingesetzt werden. Es hält die Feuchtigkeit und gibt sie wohldosiert wieder an andere Pflanzen ab. Außerdem verbessert Moos das Mikroklima für nützliche Bodenorganismen.

Gartenmöbel lagern

Gartenmöbel sicher outdoor lagern, ein wichtiges Thema für viele Gartenbesitzer. Denn die meisten Menschen haben hier das gleiche Problem, viele besitzen oder würden gerne schicke große Gartenmöbel besitzen, haben aber immer das Problem, diese sicher zu lagern. Gerade bei kalten Temperaturen oder Nässe müssen die meisten Gartenmöbel verstaut oder geschützt werden, denn die meisten Gartenmöbel sind wetterempfindlich.

Was sind Wachteln?

Wachteln

Die Europäusche Wachtel ist in Deutschland bzw. in ganz Europa der kleinste Hühnervogel. Mittlerweile sind die Vögel nur noch etwas seltener zu sehen. Das kann an der Zerstörung ihres Lebensraums liegen. Bei den Wachteln, die man in den Ställen der Wachtelzüchter findet handelt es sich in der Regel nicht um die Europäische Feldwachtel, sondern um die Japanische Legewachtel. Früher wurde diese Hühnerart häufiger gehalten als heute, die Haltung von Wachteln geht immer mehr zurück. Wachteln leben gerne auf dem Boden und legen dort auch ihre Wachteleier. Diese besonderen Vögel sind Gruppentiere und man sollte dementsprechend auch viele Tiere halten ca. 10 Wachteln wären hier optimal.

Haltung von Wachteln

Viele Züchter aber auch gerade Hobbyhalter und Anfänger greifen auf Grund ihrer Bedürfnisse immer wieder gerne auf Wachteln zurück. Denn die Tiere sind sehr klein, dass bedeutet das man in einem Hühnerstall viel mehr Wachteln als Hühner halten kann. Geeignete Hühner- und Wachtelställe gibt es auf www.huehnerinfo.com. Der Stall und das Gehege müssen also lange nicht so groß sein wie beispielsweise das Gehege von normalen Haushühnern. Dies ist ein großer Vorteil für die meisten Halter, denn gerade Menschen die nur wenig Platz haben nutzen diese Hühnerart häufig.

wachtelhaltung

Wachteln im Winter

Auch gerade im Winter sind die Vögel um einiges leichter zu halten als herkömmliche Hühner, denn Wachteln halten grundsätzlich deutlich mehr Kälte aus als Haushühner. Da die Tiere so klein sind, kann man diese auch besser im Hühnerstall überwintern, da sie deutlich weniger Platz benötigen. Damit die Kälte den Wachteln zum Verhängnis werden kann, müsste es sehr kalt sein. Wirklich gefährlich wird es bei dieser Art erst ca. bei -25 Grad und das ist in den meisten Regionen in Deutschland und Europa eher nicht der Fall.

Fazit zur Wachtelhaltung:

  • Wachteln halten hat sehr viele positive Aspekte
  • sehr gut für Anfänger geeignet
  • gut für den Winter geeignet
  • für wenig Platz im Garten geeignet

Wachteleier

Wachteleier sind schon lange bekannt als die „gesündesten Eier“. Doch sind diese Eier wirklich besser als normale Hühnereier? Generell sind die Wachteleier oft als essbare Dekoration bekannt. Die Eier sind sehr klein und meist braun – schwarz bepunktet, was sie natürlich sehr schick aussehen lässt. Also bei uns sind die Wachteleier eher als Dekoration bekannt doch in anderen Ländern wie in China wird ihnen eine heilende Wirkung zugesprochen. In Japan hat man die Eier gegen radioaktive Strahlung verwendet und so haben einige Japaner bis zu 30 Wachteleier am Tag verzehrt, diese sollen gegen Strahlung helfen.

Wachteleier

Die Eier sind reich an Protein und Mineralen, außerdem haben sie weniger Cholesterin als herkömmliche Hühnereier. 100g was ca. 15 Wachteleier entspricht, enthalten 13g Protein. Desweiteren ist die Legeleistung bei Wachteln und Haushühnern so gut wie identisch. Teilweise können die Wachteln unter perfekten Bedingungen sogar mehr Eier legen, teilweise bis zu 2 Eier pro Tag. Die Tiere sollten auf jeden Fall einen ruhigen Ort zum legen und brüten haben. Wachteln sind Bodentiere, was bedeutet das sie ihrer Eier gerne in Gestrüpp oder Stroh legen.

Faziz zu Wachteleier:

  • äußerlich sehr schön, gut geeignet für Dekorationen
  • gesünder als die herkömmlichen Eier
  • Legeleistung bis zu 2 Eier pro Tag
  • proteinreich

Wachtelfutter

Genau wie bei anderen Hühnerarten, ist es wichtig das richtige Hühnerfutter zu füttern. Gerade wenn man eine gute Legeleistung von den Tieren erwartet. Generell brauchen Wachteln hochwertiges Futter, dass sehr eiweißreich sein sollte. Der Anteil an Rohprotein sollte beim Wachtelfutter mindestens 17% betragen, denn Wachteln legen viele Eier und zur Eierproduktion wird eine Menge an Protein benötigt, dass man durch die Nahrung zuführen sollte.

Futter für die Wachteln

Wachteln kaufen

Viele Halter bzw. Züchter stellen sich die Frage beim Kauf von Wachteln, welche Rasse sie am besten halten sollten. Dies sollte man sich als erstes überlegen, denn auch bei den Wachteln gibt es unterschiedliche Wachtelrassen. Die bekannteste und auch in Europa am meist gezüchtetste Rasse ist die Japanische Legewachtwachtel. Diese Art ist allerdings in verschiedenen Farbschlägen aufzufinden. Wie zum Beispiel:

  • Wildfarben
  • Tenebrosus
  • Silber
  • Weiß
  • Isabellfarben
  • Hellschecken
  • Dunkelschecken usw…

Aber wo kann ich denn nun Wachteln am besten kaufen? Hier gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine Möglichkeit wäre auf den Viehmarkt vor Ort zu gehen und einen Händler zu finden oder aber es gibt schon einen Wachtelhändler in der Region. Wenn man hier keinen Erfolg hat, kann man mal in Foren stöbern. Oft sind in Facebook Tiermärkten Händler vorhanden oder Wachtelhalter, die eventuell einen Tipp für dich haben.